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Zurück in Enzlar😍

108 Tage in Deutschland und der Schweiz (Blog 58)

Ein Bilderblog oder 108 Tage bei Freunden & Familie in Deutschland und der Schweiz

Für unsere Leser mit wenig Zeit:

 

Am 18.6. kommen wir nach exakt drei Jahren in Enzlar 5 bei Tom’s Fahrzeugtechnik, quasi in unserer zweiten Heimat an, und machen es uns beim Führerbunker gemütlich; 18.6. – 7.7. Gute Gespräche, unzählige geile Abende, Einladungen bei den Nachbarn, sensationelles Essen und die coole Tom’s-Hausmesse – herzlichen Dank für ALLES, liebe Rammings!; 7.7. – 5.9. Ferien in der alten Heimat: Wir geniessen die Zeit mit Familie & Freunden in der Schweiz; 5.9. Zurück in Deutschland: Mit Freunden ans Rosenheimer Herbstfest, Rückkehr in unserer zweite Heimat zu Tom, mit Freunden ans Münchner Oktoberfest und zu Besuch bei meinem kleinen Bruder (Benno & Julia)

Für diejenigen mit mehr Zeit:

Am 18. Juni überqueren wir die Grenze von Tschechien nach Deutschland. Jetzt gilt es ernst: Zweihundert Kilometer trennen uns von der Grenze bis zu «Mojito’s Geburtsstädte». Wie im letzten Blog geschrieben, wissen wir nicht, was passieren würde, wenn wir mit dem seit über zwei Jahre abgelaufenen TÜV von der Polizei angehalten würden … …und wir wollen es auch nicht herausfinden🤓

 

Glücklicherweise können wir des Rätsels Lösung bis heute nicht anbieten, denn wir fahren problemlos nach Enzlar, quasi inzwischen unserer zweiten Heimat🤓. Am späteren Nachmittag kommen wir nach exakt drei Jahren am Führerbunker an und machen es uns gemütlich. Die Rammings, unsere nichts ahnenden Gastgeber, sind noch am Iphöfer-Weinfest und stossen später dazu. 

Schlussendlich verbringen wir neunzehn schöne Tage & Nächte hier in Enzlar. Mojito erhält seinen neuen TÜV, wir feiern unzählige Male ausgiebig im Führerbunker, werden bei Freunden von Rammings eingeladen und fühlen uns ein bisschen als Teil der Familie  – herzlichen Dank für die sensationelle Gastfreundschaft liebe Stefi, lieber Tom, Veit, Hanna & Lorenz.

Zudem findet während unsere Zeit hier in Enzlar Tom’s Hausmesse statt. Wir treffen Gleichgesinnte, Freunde aus Namibia, alte Bekannte und meinen kleinen Halbbruder Benno😍.

Am 7. Juli chauffiert uns Tom zum Bahnhof Würzburg. Danach geht’s mit der Deutschen Bahn nach Frankfurt, wo wir Plätze im Zug bis Zürich reserviert haben. 

 

Tanja hat mich im Vorfeld vor der Deutschen Bahn gewarnt. Dass es jedoch so schlimm um die DB steht, hätte ich mir nie vorstellen können! 

 

Horror-Story in kurz: Da ein anderer Zug ausgefallen ist, ist unser Zug gottjämmerlich überfüllt und der Zugführer weigert sich loszufahren. Achtzig Minuten später wurden die armen Fahrgäste ohne Reservierung aus den Wagons entfernt und unser Zug beginnt zu rollen. Aufgrund der Verspätung kommt es bei fast jedem Halt zu weiteren Verzögerungen und als noch eine Zugbegleiterin von einem Randständigen Velofahrer niedergestreckt wird, ist auf der Anzeigetafel «Zürich» plötzlich gestrichen – eine Ansage erfolgt nicht.

 

Als wir beim Personal nachfragen, ob der Zug nicht mehr nach Zürich fährt, wird uns erklärt, dass wir Schweizer schuld seien! Die böse Schweiz lasse die arme Deutsche Bahn nicht mehr einfahren – nur wegen der Verspätung. Ach ja – und wer ist jetzt schuld daran? …egal, wir wissen nun, dass wir mit diesem Zug Zürich nicht erreichen werden. 

 

Bald darauf wird auch Basel gestrichen und so ist in Basel Badischer Bahnhof Endstation. Auf eine Durchsage, welche Optionen es für uns Fahrgäste gibt, wird verzichtet. Glücklicherweise wissen wir von unserem Sitznachbar, dass der kommende Zug, welcher eigentlich nach Interlaken hätte fahren sollen, neu nach Zürich fährt – angeschrieben ist dies weder am Perron, noch am Zug selbst. Dank eines Kollegen unseres Sitznachbars, welcher in Frankfurt keine Reservation hatte und unseren Zug verlassen musste, werden wir über diese Option informiert. 

 

Schlussendlich erreichen wir Zürich mit knapp drei Stunden Verspätung😱. Danke Deutsche Bahn😖! …ein Bierchen in der alt bekannten Aya-Bar gönnen wir uns dennoch und Tanja stattet mit Spirig sogar dem Züri-Fäscht einen Besuch ab🙈🤣!

Die ersten Nächte verbringen wir im Ibis Hotel beim Turbinen-Platz – quasi vis-a-vis von unserem alten Zuhause. Im Zimmer des Ibis-Hotels müssen wir uns nicht einmal umgewöhnen, denn unser Zimmer hat in etwa die gleiche Grösse wie unser Mojito; einzig Dusche und Toilette bieten minimalen zusätzlichen Luxus. Und so entscheiden wir uns, nach vier Nächten ins Placid Hotel umzuziehen. 

 

Das Placid war während Covid im Juni 2020 sowie bei unserem Schweiz-Besuch im Mai 2022 unser Zuhause. Gerne hätten wir uns wieder eingebucht, aber die Preise sind unglaublich gestiegen und das Interesse an längerfristigen Kunden ist seitens des Hotels wieder verschwunden. Also verbringen wir vier Nächte hier, bevor wir als Untermieter eine Wohnung im Freilager-Quartier übernehmen. Fünf Wochen wird diese Wohnung unser Zuhause sein, bevor wir im gleichen Quartier erneute eine Wohnung für zwei weitere Wochen übernehmen dürfen.

 

Während unserem Schweiz Aufenthalt finden in Zürich das Züri-Fäscht und die Street-Parade statt. Wir geniessen die Zeit mit Familie & Freunden und verbringen schlussendlich sechzig Tage & Nächte in der Schweiz🥰. Neben all den traumhaften Begegnungen bleibt Mamelis Geburtstag unvergesslich: Am 15. August zelebrieren wir diesen von 11:30 bis 18:00 Uhr mit Mittagessen und extrem viel Wein – was für ein schöner Nachmittag🤩

Die Zeit vergeht im Fluge und schnell ist der 5. September gekommen. Wir besteigen wieder den Zug Richtung Deutschland: Unser heutiges Ziel ist München. In München verbringen wir eine Nacht und fahren am 6. September weiter zu Martina & Georg nach Rosenheim. Bei und mit Martina & Georg haben wir am Anfang unserer Reise eine gute Woche verbracht😍.

Dieses Mal ist in Rosenheim Herbstfest, quasi das kleine Pendant zum Münchner Oktoberfest. Georg lehnt mir seine alten geschichtsträchtigen Lederhosen (nein, ich möchte nicht wirklich im Detail wissen, was die schon alles erlebt haben) und so landen wir schlussendlich an vier Abenden hintereinander im Gewühl des Herbstfestes🙈🤣.

Am 11. September heisst es Tschüss Herbstfest, respektive Tschüss Martina & Georg🤣. Wir fahren mit der Bahn zurück nach München und am 12. September sollte es mit dem Flixbus weiter nach Würzburg gehen. Nach den schlechten Erfahrungen mit der Deutschen Bahn, setzen wir dieses Mal auf Flixbus🥸. Oder besser gesagt: Ich, denn Tanja ist von Flixbus nicht überzeugt🤪.

 

Es kommt, wie es kommen muss: Am 12. September stehen wir um sieben Uhr auf, damit wir pünktlich für die auf neun Uhr geplante Abfahrt unseres Flixbuses bereit sind. Kurz bevor wir auschecken, erhalten wir von Flixbus die Nachricht, dass unser Bus circa zwei Stunden Verspätung haben werde😒. Gleichzeitig gibt uns Flixbus drei Optionen: a) den Bus trotzdem nehmen; b) den Bus kostenlos stornieren; c) einen anderen Bus nehmen. Da es keinen anderen Bus gibt, entscheiden wir uns für «A»! Ist zwar scheisse, aber hjänu, immerhin sind wir informiert und müssen das Hotelzimmer erst um elf Uhr verlassen🧐

 

Als ich um 9:30 Uhr die Flxibus-App routinemässig checke, bleibt mir fast das Herz stehen! Da steht «unser Bus sei um 09:16 Uhr in München losgefahren». Ok, jetzt ist es doch scheisse😤

 

Uns bleibt nichts anderes übrig, als den Fahrplan der geliebten Deutschen Bahn zu studieren und buchen den nächsten Zug nach Nürnberg. Gleichzeitig stornieren wir die Flixbus-Fahrt, was komischerweise problemlos funktioniert. Als wir die Flixbus-App später konsultieren, liefert sie widersprüchliche Angaben. Denn der abgefahrene Bus bewegt sich keinen Zentimeter und die Ankunftszeiten bei den Zielorten werden laufend verschoben. Egal, wir sind ja inzwischen auf die Bahn umgestiegen. Mit der obligaten Verspätung der Deutschen Bahn geht’s los und sogar der Anschlusszug von Nürnberg nach Markt Bibart klappt😅.

 

In Markt Bibart werden wir von Tom abgeholt und zum Führerbunker gebracht🤣. Erneut verbringen wir fünfzehn Nächte bei den Rammings in Enzlar. Wir treffen Kunden, verbringen viele schöne Abende beim Führerbunker, besuchen das Geburtstagsfest vom Nachbarn Christian und geniessen unzählige schöne Momente hier😍

Als am 29. September Mojito’s Rundum-Erneuerung abgeschlossen ist, geht für uns die Reise weiter: Zuerst fahren wir zurück nach Rosenheim, um unser dort gelassenes Gepäck einzusammeln. Und da Gepäck einsammeln bei Martina & Georg nicht so einfach ist, bleiben wir drei Nächte und besuchen – entgegen meinem Willen – zweimal das Oktoberfest in München😲. Ich gebe zu, dass es mir auf der Käfer-Wiesn gefällt, aber dennoch hat es für meinen Geschmack einfach viel zu viele Leute hier!

Am 30. September fahren wir zu Julia & Benno (meinem kleinen Halbbruder) nach Wiesmühl. Die ersten zwei Abende sind Christina & Günther ebenfalls Gäste in Wiesmühl. Die beiden haben wir einige Wochen zuvor auf Tom’s Hausmesse kennengelernt. Neben tollen Gesprächen, viel Gelächter, feinem Essen, kredenzen uns die Gastgeber am Sonntagmorgen ein fantastisches Weisswürstel-Frühstück😋!

 

Vier schöne Tage später, ist es auch für uns an der Zeit, Abschied zu nehmen. 

Einen ganz speziellen Dank an dieser Stelle geht an unsere tollen Gastgeber in Deutschland:

 

Julia & Benno aus Wiesmühl – herzlichen Dank für die schöne Zeit bei euch!

Martina & Georg – einmal mehr haben wir eure Gastfreundschaft ultimativ genossen!

Stefi & Tom, Veit, Hanna & Lorenz Ramming – was sollen wir sagen; wer hätte gedacht, dass wir wieder so lange bleiben🙈. Aber wie sollen wir auch schnell wieder gehen, wenn wir so herzliche aufgenommen werden?!? TAUSEND Dank für alles!

Special: Tanja mit ihrem Lieblings-Gefährt

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Sara
Sara
1 year ago

Schön gsi mit euch!